23. Dezember 2020 – Kinderaugen

23. Dezember 2020 – Kinderaugen

27. Dezember 2021 Aus Von Kirsten
Dieser Beitrag ist Teil 14 von 20 in der Serie Hätte, Wenn & Aber - Tagebuch

Stille Nacht, Heilige Nacht

Der Abend vor Heilig Abend. Ein Abend voller Vorfreude, Besinnlichkeit, Friede.

An solch einem Abend sollte man lautes Kinderlachen hören, leuchtende Augen sehen …. aber ich sah an diesem Abend nur leere, stumpfe, traurige Kinderaugen.

Habt Ihr mal in die leeren Augen eines Kindes gesehen? Eures Kindes?

Ein junger Mensch, ein Kind noch, dem durch Hinterlist, Lügen, Mobbing, emotionale Erpressung, falsche Freunde und lange, lange Zeit KEINE Freunde, die Lebenslust abhanden und das Lachen verschwunden ist. Nur Tränen, Trauer, Unsicherheit und pure Angst im Gesicht geschrieben steht …. wenn überhaupt!

Eher sogar nur gähnende Leere – ein tiefes schwarzes Loch – ein fast leblose Hülle!

Und das am Abend vor dem Fest der Liebe! Das geht durch Mark und Bein. Da blutet das Herz und die Seele schmerzt!

Und ich frage mich immer wieder, wie und warum wir Menschen so kalt, so egoistisch geworden sind – quasi Gefühlslos!

Nächstenliebe und einander helfen, sind Fremdwörter geworden. Niemand will sich einmischen, Niemand will helfen, Niemand will sich die Finger schmutzig machen – nach dem Motto: „Hält man sich raus, kommt man in Nichts rein!“

Klar, große Töne spucken alle oder die Meisten auf jeden Fall – aber tun, wirklich etwas tun? Die Ärmel hochkrempeln und anpacken? Engagement zeigen! Nicht immer die Schuld auf die anderen schieben, immer nur jammern oder wie in den meisten Fällen, einfach weggucken!

Diese leeren Augen, gestern Abend beim Abendessen, haben mich so sehr erschüttert, dass ich jetzt, Nachts um 2 Uhr, hier sitze und diese Zeilen schreiben.

Helfen kann ich nicht. Das liegt nicht in meiner Macht. Ich kann nur da sein. Einfach nur da sein …. und versuchen aufzupassen, dass nicht noch Schlimmeres passiert.

ABER, mich hat es wieder etwas wach gerüttelt. Mich aus meiner Lethargie herausgerissen!

Mein Herz klopft wieder schneller, meine eingeschlafenen Gehirnzellen sind etwas aufgewacht und fangen an zu denken! Zwar sehr langsam und beschwerlich, aber sie denken! Sie denken, dass ich nicht aufgeben darf!

Dass wir Alle nicht aufgeben dürfen! Nicht aufhören dürfen zu kämpfen! Nicht dinglich für uns, sondern für unsere Kinder. Für unser eigen Fleisch und Blut. Für Ihre und unsere Zukunft!

Damit auch Ihnen ein schönes Leben vergönnt ist! Ein Leben mit Lachen, Liebe, Leidenschaft und dem Mut und Willen alles zu geben und immer wieder weiter zu machen. BESSER ZU MACHEN!

Dass Sie ihr Leben genießen im Hier und Jetzt – im wahren Leben – und nicht nur im WORLD WIDE WEB !

Das wünsche ich mir! Das ist mein Weihnachtswunsch dieses Jahr!

Dafür lohnt es sich zu kämpfen!

In diesem Sinne …

FROHE WEIHNACHTEN

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